Behälterbau für die chemische Industrie

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Die Titanproduktion wurde vor allem für die Luft- und Raumfahrtindustrie entwickelt,


die einen strategischen Werkstoff suchte, der leichter als Stahl war und höheren Temperaturen ausgesetzt werden konnte als Aluminiumlegierungen. Auch auf weiteren Gebieten macht man sich zunehmend die Eigenschaften des Titans – leicht, fest, korrosionsbeständig, unmagnetisch – zu Nutzen :

so in der chemischen, der Papier-, Zellstoff- und Textilindustrie, der elektrochemischen Industrie, im Maschinen-, Zellen-, Fahrzeug- und Kraftwerksbau, der Energiegewinnung und der Meerestechnik, beim Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen, in der Metalloberflächenbehandlung und der gesamten Galvanotechnik und wegen der hervorragenden Körper- und unbedingten Hautverträglichkeit in der Medizintechnik, der Arznei- und Lebensmittelindustrie, der Feinmechanik, der Optik, der Mess- und Regel- und Elektrotechnik, im Sport sowie als Schmuckmetall – und es verwundert nicht, dass das erste Titanmesser der Welt aus Solingen kommt.


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Da die Reaktionsbedingungen der chemischen Produktionsverfahren


in Bezug auf Badzusammensetzung, Konzentration der verschiedenen Stoffe, Druck und Temperatur immer schwieriger werden, sind bisher in vielen Medien nur seltenere und teurere Metalle beständig. Oder die Lebensdauer bestimmter Werkstoffe ist unter den bekannten Bedingungen begrenzt, wodurch aufwendige Reparaturen und damit verbundene Arbeiten sowie höhere Kosten als bei der direkten Verwendung von Titan anfallen. Durch Legierung des Titans mit 0,2% Palladium lässt sich die Korrosionsbeständigkeit auch bei nichtoxidierenden Säuren wesentlich verbessern, da die Passivität von Titan vom Vorhandensein einer schützenden Oxidschicht abhängig ist.